Andreas Rauschal / Wiener Zeitung / Broken.Heart.Collector

Herzbruch mit der Stahlsäge, Von Andreas Rauschal, Wiener Zeitung
Debütalbum von broken.heart.collector. Wien. Der Name Maja Osojnik könnte bei Musikliebhabern unterschiedlichster Genres Assoziationen auslösen. Wir sprechen von Menschen, die sich aufgrund ihrer Sozialisierung in Sachen Hörgewohnheiten eventuell nicht so schnell im selben Konzertraum oder Lokal begegnen würden. Continue reading

Andreas Gstettner / fm4 radio, orf / Broken.Heart.Collector

Andreas Gstettner, fm4 radio, orf
Die Reparaturwerkstatt der gebrochenen Herzen

Es gibt Menschen, die es ansatzweise schaffen, Musik in Worte zu fassen. Was mich manchmal vor unlösbar scheinende Aufgaben stellt, ist für andere eine wonnige Lust des sprachakrobatischen Assoziierens. Bei der Formation Broken.Heart.Collector und ihrem vor kurzem erschienenen, selbstbetitelten Debüt verweise ich gleich mal an die eloquenten und gewitzten Ausführungen meines Kollegen Fritz Ostermayer, der in einer Sumpfausgabe die Musik des Künstlerkollektivs folgendermaßen assoziativ beschrieben hat: Continue reading

Rigobert Dittmann / Bad Alcemy Germany / Broken.Heart.Collector

Rigobert Dittmann, Bad Alcemy, BA 70, Germany
Broken.heart.collector (Discorporate Records, DIS­REC18), der erste Longplayer der Austrian-Allstars-Formation
BROKEN.HEART.COLLECTOR, ist zuerst mal ein Fressen für die Augen. Das macht das Artwork von Mackie Osborne, die auch schon ihre Debut-7″ Strange Fruits (2008) designt hat, wie seit 1980 schon Dutzende von schönen Scheiben, von Mr. Bungle (California), vom Trio Convulsant (Sister Phantom Owl Fish) und immer wieder den Melvins, der Band von Mr. Osborne. Continue reading

Michael Kirchdorfer / The Gap / Broken.Heart.Collector / June 2011

The Gap – Michael Kirchdorfer (Juni 2011)
Wo die Wälder dunkel hallen: Das Debüt der slowenisch-österreischischen Experimental-Rocker BHC bringt den Winterfrost zurück in den Hochsommer.

Ein schemenhaft-kindlich gezeichneter Wolf mit Schlangenzunge blickt ins Leere, ein eigelber Mond blutet vom Himmel: Das rätselhafte Cover des selbstbetitelten Debütalbums von Broken Heart Collector lädt ein in die Twilight Zone. Continue reading

progrock-dt.de / Broken.Heart.Collector

http://www.progrock-dt.de
Avant-Postrock? Avant-Kammerrock? Darf ich mich gar an SGM erinnert fühlen? (Hilfe!) Ein Panoptikum der unterschiedlichsten Einflüsse läßt das Broken.Heart.Collector betitulierte Ensemble auf die Hörerschaft derart unkategorisierbar niederregnen, daß diese nie so recht wissen kann, welche Schubladen der großen, bunten Welt gerade geöffnet stehen. Continue reading

Bertl Grisser / Freistil / Broken.Heart.Collector / July 2011

Freistil, Juli ausgabe 2011, Bertl Grisser
Intensiv, finster, verführerisch, 10 Jahre chmafu nocords, Postgarage Graz, 5.5 + 16.6
(…) Spannender geriet der Abschluss von Tag 2, als das Quintett Broken Heart Collector so etwas wie ein Debüt feierte, hat es doch gerade erst seinen ersten Longplayer vorgelegt. Vor zwei Jahren machte eine formidable Single aus dem Hause Rock is Hell auf die Band aufmerksam. Wie man dort Billie Holidays Paradestück „Strange Fruit“ zu neuem Leben erweckte, steigerte die Neugier und ließ viel erhoffen. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Continue reading

Felix / Freistil / Broken.Heart.Collector / June 2011

Freistil, Juni 2011, vinyl rezension by felix
BROKEN.HEART.COLLECTOR o.t., Discorporate/Rock is Hell/Interstellar / rec: 10
Spätestens nach der prächtigen Plattenpräsentation in der Linzer Kapu war klar: Der Broken.Heart.Collector hat das Zeug zum ganz großen Wurf (siehe auch Seite 18). Erste Gehversuche unternahm das Quintett – bestehend aus der Experimental-Noise-Kapelle Bulbul plus zwei federführenden Ladies – vor zwei Jahren im Welser MKH. Die heutige Höhe ihrer Kunst war damals noch Zukunftsmusik. Continue reading

Esox, Concerto 4/2011 / Broken.Heart.Collector

Esox, Concerto 4/2011
(…) Als Hörer schwebt man durch eine abwechslungsreiche, aber bizarre, mitunter beänstigende Soundlandschaft. Dabei begleiten einen treibende Rockgrooves und gespenstische Geräuschkulissen. Sanfte Melodien umsäuseln einen, ehe man mit brachialem Punkrock konfrontiert wird. All diese Aspekte werden von Broken Heart Collector zu einem komplexen musikalischen Gesamtkunstwerk verflochten. Maja Osojnik setzt sich mit ihrer kühlen, kräftigen Stimme singend, sprechend oder schreiend in Szene. Energetisch höchst aufgeladene Musik und dennoch voller Poesie.